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Zum Jahresausklang 2016 hat der Oberste Kapitelrat des Ritterordens DER GREIF erstmals zu einer Adventsfeier eingeladen. Sie fand am 2. Dezember 2016 im renommierten Kurhaus von Baden-Baden statt. Davor war Gelegenheit, den romantischen Weihnachtsmarkt von Baden-Baden zu besuchen. Der Abend verlief in sehr angenehmer, familiärer Atmosphäre und stimmte auf Weihnachten ein.

In einem stilvollen Nebenraum des Kurhaus-Restaurants trafen sich die angereisten Ritter, Noblessen und Gäste. Sie nahmen an vier großen, runden Tischen Platz. „Wir wollen das Jahr gemeinsam abschließen, uns gegenseitig ‚Danke!‘ sagen und in die Zukunft blicken“, sagte S.E. Ordens-Großmeister Wolfgang Krieg in einer Ansprache. Mit mehreren Weisheitsgeschichten machte er auf den tieferen Sinn des bevorstehenden Weihnachtsfests aufmerksam. Jeder Gast bekam von ihm ein Dutzend Strohsterne geschenkt. Diese Geste hatte symbolische Bedeutung. Ordens-Großmeister Krieg sagte dazu: „Lasst die Sterne untereinander leuchten und verschenkt sie weiter.“ Dazu gab es für jeden eine Flasche Rotwein und drei LED-Kerzen.

Der Ordens-Großmeister gab bekannt, dass der Ritterorden mit einer Spende von 1.500 Euro einen Hilfstransport von zirka 100 elektrisch verstellbaren Pflegebetten für ein Altenheim in Ungarn unterstützte. Er erklärte: „Das ist unser Weihnachtsgeschenk für unsere Freunde in Ungarn“. S.E. Ordens-Großprior und Großkomtur Norbert Hofmann war zwar nicht anwesend, übersandte aber herzliche Grüße. Unter den Gästen waren zwei Mitglieder der Gruppe „Sissis Erben“. Sie trugen festliche Kleidung des Jahres 1872, die nach historischen Schnitten gefertigt war. Den Gästen der Adventsfeier erklärten sie die Besonderheiten ihrer Roben und Accessoires. Besonders unterhaltsam waren die Auftritte der Sängerin Chris Malu aus Oberursel. Sie sang selbst komponierte Lieder wie „Ich zünde für dich eine Kerze an“, „Alle Kinder dieser Welt“ und „Der Hauch von Bethlehem“. Auch gecoverte Gesangsstücke, die zur Weihnachtszeit passten, hatte sie im Repertoire. Musikalischer Schluss- und Höhepunkt war das gesungene „Vater unser“. Für Speisen und Getränke sorgte das Kurhaus-Restaurant. Es tischte ein badisch-französisches Buffet auf, das Gourmet-Herzen höher schlagen ließ.